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Autorin:

Tanja Leidecker

 

Sie hat eine Tochter

und ist Diplom-Sozialpädagogin und Schlafcoach für

Säuglinge

und Kleinkinder

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Das Familienmagazin für den Taunus und Umgebung

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Acht goldene Regeln

 

Übermüdet? Schlafcoach!

 

Ein kleines Baby zu versorgen, kann ganz schön anstrengend sein. Sicher sind Sie häufig müde und unsicher, ob Sie alles richtig machen, aber Sie werden erleben, dass Sie Ihr Baby immer besser kennenlernen.

 

Hier sind ein paar Tipps, wie Sie bereits in den ersten Monaten und darüber hinaus mit einem regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus eine stabile Entwicklung unterstützen und späteren Schlafstörungen vorbeugen können:

 

• Haben Sie keine Angst Ihr Baby in den ersten Monaten zu verwöhnen! Es ist noch vollkommen auf Ihre Unterstützung angewiesen. Intensive Nähe in den ersten Monaten ist notwendig um Vertrauen aufzubauen und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

 

• Säuglinge müssen erst den Unterschied zwischen Tag und Nacht lernen. Versuchen Sie einen Schlaf-Wach-Rhythmus anzubahnen! Liebevolle Zuwendung, Regelmäßigkeit, Verlässlichkeit und Konstanz helfen dem Säugling bei der Ausbildung eines Tag-Nacht-Rhythmus.  Ein geeigneter Rhythmus richtet sich nicht nach der Uhr, sondern nach den natürlichen Bedürfnissen eines Säuglings. Dieser könnte so aussehen: Aufwachen, füttern, wach sein, entspannen, schlafen...

 

• Vermeiden Sie unbedingt eine Überreizung des Säuglings. Häufiges Herumtragen, hopsen auf dem Gymmnastikball und ständig wechselnde Positionen auf dem Arm erzeugen eher eine Überforderung, als eine Beruhigung. »Weniger ist mehr«. Gestalten Sie die Atmosphäre vor dem Schlafenlegen besonders reizarm.

 

• Bleiben Sie bei einer Beruhigungsstrategie, die Sie immer wieder wiederholen!

 

• Sorgen Sie für genug Ruheinseln für sich selbst! Legen Sie sich hin, wann immer es irgend geht. Time out für die Mutter! Nutzen Sie die Zeit, wenn Ihr Baby schläft.

 

• Ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft stärken Abwehrkräfte und sind förderlich für einen guten Schlaf.

 

• Vermeiden Sie Übermüdung und bringen Sie Ihr Baby bei Anzeichen von Müdigkeit ins Bett, aber achten Sie auch darauf, dass es rechtschaffend müde ist!

 

• Mit Hilfe von Körperkontakt, Nähe, liebevoller Zuwendung den Abend ausklingen lassen.

 

 

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