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Autor:

Christian Hartel

 

Er ist staatl. anerkannter Logopäde.
Logopädische Praxen

in Weilburg, Hofheim, Usingen und Wehrheim

 

 

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Das Familienmagazin für den Taunus und Umgebung

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Gelungene Kommunikation

 

„Alles paletti?“

 

Kommunikation ist oft schwierig. Missverständnisse, Enttäuschungen, Konflikte und Zerwürfnisse sind in Familien, zwischen Partnern, Freunden, in Schulen, am Arbeitsplatz und sogar zwischen Ländern und Kulturen an der Tagesordnung.

 

Manchmal sind Sie unzufrieden, wenn die eigene Kommunikation nicht funktioniert, obwohl Sie niemandem schaden oder verletzen wollten. Vielleicht befinden Sie sich sogar in einem Teufelskreis und wiederholen dasselbe Kommunikationsmuster wieder und wieder mit frustrierenden Ergebnissen. Die Botschaft, die ich meinem Gegenüber zukommen lassen möchte, wird schließlich nicht immer so verstanden, wie sie gemeint war, weil jede Kommunikation auch eine Beziehungsebene beinhaltet. Kommunikation braucht also Regeln.

 

1. Stellen Sie sicher, dass der zu vermittelnde Inhalt so eindeutig wie möglich ist

Das bedeutet vor allem den Interpretationsspielraum gering zu halten. Ein Satz wie „Das Fenster steht auf“ kann von „Mach bitte das Fenster zu“ bis „Endlich frische Luft“ sehr viel bedeuten. Bei der Kommunikation mit Kindern sollte man die Äußerungslänge und die Komplexität der Aussage an die Verständnisfähigkeit des Kindes anpassen. Wenn es mal eilt, gilt: je kürzer und prägnanter, desto besser. Stellen Sie Blick-, gegebenenfalls Körperkontakt her.

 

2. Passen Sie Gestik, Mimik und Stimme dem Inhalt an

Je eindeutiger Ihre Mimik und der Klang Ihrer Stimme das Gesagte unterstützen, desto besser wird Ihre Botschaft verstanden.

 

3. Hören Sie Ihrem Gegenüber zu und lassen Sie es ausreden

Eltern verfügen über mehr Wissen und mehr Erfahrungen als ihre Kinder, was häufig dazu führt, kindliche Vorstellungen nicht ernst zu nehmen.

 

4. Kritik üben durch Ich-Botschaften

Das bedeutet, die Folgen des Fehlverhaltens auf den eigenen Gemütszustand als Kritik zu äußern, wie zum Beispiel „Es macht mich sehr traurig, wenn du mich dumm nennst…“

 

5. Schaffen Sie regelmäßig eine positive Gesprächs­atmosphäre

Ich selbst bin in einem 7-Personen-Haushalt aufgewachsen und habe die regen Gespräche während oder nach den gemeinsamen Mahlzeiten in sehr guter Erinnerung. Hier konnte ich in einem sicheren Umfeld von meinen Eltern und Geschwistern lernen, mir sprachliche  Fähigkeiten aneignen, meine eigene Ausdrucksweise und Argumentationsfähigkeit ausprobieren und schulen.

 

Gelungene Kommunikation erhöht die Freude am Sprechen, minimiert das Konflikt­risiko, festigt Bindungen und schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre innerhalb der Familie.

 

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