Baby

Foto: © pixabay.de

Asymmetrie von Babys

28.03.2018

Im ersten Lebensjahr durchläuft ein Säugling wichtige Meilensteine in seiner Entwicklung. Diese geht Stück für Stück voran. Ein Schritt baut auf dem anderen auf.

Die ideale Motorik
Das zentrale Nervensystem reift jeden Tag weiter aus und die Muskeln differenzieren sich in ihrer Funktion. Dabei kommt es nicht auf Quantität an, also dass ein Baby sich möglichst früh dreht oder möglichst früh krabbelt, sondern auf die Qualität der Bewegung. Eine idealmotorische Entwicklung legt den Grundstein für das Leben.

Schiefes Baby?
Meistens fällt den Eltern oder Großeltern schon wenige Wochen nach der Geburt auf, dass das Kind schief ist. Es schaut immer nur in eine Richtung und liegt beim Wickeln schief. Auch Schielen oder eine Trinkschwäche können eine Folge der Schiefhaltung sein.

Welche Auswirkungen hat die Asymmetrie auf den Säugling?
Alle Meilensteine der Entwicklung durchläuft das Baby schief. Schiefe Babys wollen oft nicht auf dem Bauch liegen, dabei sollte ein Säugling den Großteil seiner Wachphase zum Spielen auf dem Bauch ver-bringen. Asymmetrien können zu Schädeldeformitäten und Gesichtsasymmetrien führen. Schiefe Kinder drehen sich meist nur über eine Seite in die Bauchlage, sie krabbeln nicht, sondern robben. Manchmal ist die Entwicklung dadurch so stark beeinflusst, dass eine Entwicklungsverzögerung auftritt.

Wie wird mein Kind wieder gerade?
Ermutigen Sie Ihr Kind auf die Seite zu schauen, die es nicht mag. Sprechen Sie es viel von dieser Seite an und legen Sie das Spielzeug auf diese Seite. Unterstützen Sie Ihr Kind in der Bauchlage, indem Sie es auf Ihren Bauch legen oder ein Handtuch zusammenrollen und es als Stütze unter den Brustkorb legen. Nach dem Baden entspannt eine leichte Ausstreichmassage die Muskulatur. In vielen Fällen hilft eine spezielle Physiotherapie.

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Alexandra Amersbach

Autorin:
Alexandra Amersbach ist Physiotherapeutin mit Schwerpunkt Kinderphysiotherapie in Bad Homburg
https://humaneo-praxis.de/

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