Eltern und Kind spielen Bauklötze

Foto: © Fotolia.com/S.Kobold

Nachhaltigkeit im Kinderzimmer

25.09.2019

Ein Bewusstsein für nachhaltiges und ressourcenschonendes Verhalten können Eltern ihren Kindern von Anfang an vermitteln. Der Kauf von Holz- anstatt Plastikspielwaren ist eine Möglichkeit.

Holz ist als nachwachsender, recycelbarer Rohstoff sowohl in der Herstellung als auch in der späteren Entsorgung gegenüber Plastik im Vorteil. Achtet man dabei auf handgearbeitete Ware, so punktet diese zusätzlich durch einen ressourcenschonenden Produktionsprozess.

Doch Holz allein garantiert nicht unbedingt Schadstofffreiheit. Man sollte trotzdem auf die Inhaltsstoffe achten und möglichst naturbelassene Artikel wählen. Viele Hersteller verzichten entweder komplett auf Lacke oder verwenden unbedenkliche, natürliche Farbmittel.

Die Herkunft prüfen
Entscheidet man sich für Plastikartikel, so sollte man auf deren Herkunft und Verarbeitung achten. Billige Spielwaren enthalten oftmals schädliche Weichmacher. Ein guter Rat ist es auf jeden Fall, Spielwaren „made in germany“ auszuwählen. Diese haben keine weiten Transportwege hinter sich und überzeugen durch ihre Qualität. Plastik ist im Vergleich zu Holz weniger stabil und langlebig, lässt sich dafür aber einfacher reinigen und keimfrei halten.

Egal zu welcher Jahreszeit macht das Spielen draußen immer noch am meisten Spaß – und hungrig. Farbenfrohe Brot- und Snackdosen gibt es in allen Größen und Varianten. Von der Mini-Dose für die Obststückchen bis hin zur Brotzeitdose mit separatem Fach lässt sich dabei auf Müll komplett verzichten.

Die zur Dose passende Trinkflasche sorgt bei den Kindern für gute Laune und spart die Mitnahme von Getränkepäckchen oder Plastikflaschen. Immer beliebter werden dabei auch Flaschen und Dosen aus Edelstahl. Sie schonen die Umwelt in der Herstellung und durch ihre lange Lebensdauer. Platz für all die Leckereien findet sich dann zum Beispiel in Rucksäcken und Taschen aus recycelten PET Flaschen der Marke Affenzahn. Diese sind im Fachhandel vor Ort erhältlich.

Reparieren statt wegwerfen
Ein weiterer Service, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut, sind sogenannte „Puppenkliniken“ oder „Puppendoktoren“. In die Jahre gekommene Puppen oder Plüschtiere können an den entsprechenden Annahmestellen abgegeben und fachkundig repariert werden. Wiederverwenden statt wegwerfen lautet die Devise. Ihr Spielwaren-Fachhändler vor Ort berät Sie gerne.

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Julia Günther

Autorin:
Julia Günther ist Diplom Mathematikerin, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Während ihrer Elternzeit unterstützt sie ihren Mann in dessen Spielzeugladen.
www.puppenstube-friedberg.de

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