Frau beim Osteopathen

Foto: © pixabay.de

Osteopathie und Schwangerschaft

27.03.2019

Schon heute lassen viele Eltern ihre Neugeborenen osteopathisch behandeln. Das ist auch gut so. Eine vom Verband der Osteopathen Deutschland e.V. breit unterstützte Studie hat ergeben, dass Osteopathie bei den fünf häufigsten Problemen von Säuglingen zu einer Besserung von 50 bis 80 % führt.

Bemerkenswert ist, dass bei den insgesamt über 3.200 Behandlungen in keinem einzigen Fall eine ernsthafte, für die Gesundheit des Säuglings potenziell relevante und/oder länger andauernde Nebenwirkung beobachtet wurde. Aber auch bereits davor, also in der Schwangerschaft und bei (unerfülltem) Kinderwunsch, kann die Osteopathie die werdenden Eltern unterstützen. Um ein Kind willkommen zu heißen, ist es wichtig, dass das Haus, sprich der Organismus, gut aufgeräumt ist. Eine gesunde Lebensweise ist die Basis für eine gesunde und glückliche Schwangerschaft.

Bei unerfülltem Kinderwunsch können mit dieser sanften Form der Manuellen Medizin begleitend funktionelle Störungen behandelt werden.

Als ganzheitliche Medizin ist die Osteopathie besonders für Schwangere geeignet, da sie ohne die Zuhilfenahme von Medikamenten auskommt. Zum einen um Beschwerden der Mutter zu lindern, aber auch um das wachsende Baby optimal in seiner Entwicklung zu begleiten und eine Balance zwischen den miteinander vernetzten Körpern von Mutter und Kind zu gewährleisten. Eine Betreuung ist über die gesamte Schwangerschaft möglich und kann auch als Vorbereitung für eine harmonische Geburt genutzt werden. Ebenfalls beim Thema Rückbildung kann die Osteopathie gemeinsam mit der Hebamme die frisch gebackene Mama professionell unterstützen.

Mehr Infos finden Sie unter anderem auf osteopathie.de.

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Gero Rühl

Autor:
Gero Rühl ist vierfacher Familienvater, Heilpraktiker, Osteopath und Physiotherapeut mit eigener Praxis in Oberursel.
https://www.biomedi.de/

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