Spielzeugberg

Foto: © stock.adobe.com/Zarya Maxim

Spielzeug: weniger ist mehr

25.09.2020

Spielsachen gehören in jedes Kinderzimmer, soviel steht fest. Aber was und wieviel ist sinnvoll? Müssen Eltern jedem Wunsch ihrer Kinder nachgehen?

Es ist nicht unbedingt einfach, hier den richtigen Mittelweg zu finden. Zu viele Spielsachen überfordern die Kinder und hemmen ihre Kreativität. „Weniger ist mehr“ ist stattdessen das Motto. Und es muss nicht alles neu sein. Eine nachhaltige Alternative ist es, gebrauchte Spielsachen zu kaufen oder mit anderen Eltern zu tauschen. Manchmal wirkt es auch Wunder, wenn man ein paar Spielsachen für eine Zeit lang wegräumt. Nach ein paar Wochen oder Monaten können sie neu entdeckt und bespielt werden.

Damit Spielzeug mehrere Generationen übersteht, sollte es qualitativ hochwertig sein. Also lieber ein paar Euro mehr pro Artikel ausgeben und sich dafür auf weniger Spielsachen konzentrieren, als Berge von kurzlebigen Spielsachen anzuhäufen. Entscheidungshilfe können beim Kauf Qualitätssiegel wie „Made in Germany“, „spiel gut“ etc. sein. Auch auf die verwendeten Materialien sollte man einen Blick werfen. So sind Spielsachen aus Holz langlebiger als ihre Konkurrenten aus Plastik.

Gerade jetzt vor Weihnachten ist der Wunschzettel der Kinder oft lang und Eltern, Großeltern, Verwandte usw. wollen gerne etwas schenken. Vielleicht ist es möglich ein größeres Geschenk in mehrere Einzelteile zu zerlegen und gemeinsam zu schenken? Nicht jedes Geschenk muss ein Spielzeug sein, zwischendurch ein paar schöne „nützliche“ Sachen auszupacken macht auch Freude. Beratung zu langlebigen und nachhaltigen Spielsachen finden Sie in Ihrem Spielwaren Fachhandel vor Ort.

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Julia Günther

Autorin:
Julia Günther ist Diplom Mathematikerin, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Während ihrer Elternzeit unterstützt sie ihren Mann in dessen Spielzeugladen.
www.puppenstube-friedberg.de

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