Man sieht eine Mutter die ihren verzweifelten Sohn in den Arm nimmt

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5 Tipps für den Umgang mit Kinderängsten

01.06.2023

Unsicherheiten und Ängste sind eng miteinander verbundene Gefühle. Wie stark diese ausgeprägt sind ist bei jedem Kind unterschiedlich. Daher müssen wir individuell auf das Kind, seine Gefühle und Bedürfnisse eingehen, um es zu unterstützen. Machen Sie sich zunächst bewusst, ob Ihr Kind unsicher ist oder tatsächlich Angst hat.

Unsicherheit
Unsicherheit kann auftreten, wenn das Kind das Gefühl hat, etwas nicht schaffen zu können. Sie führt zu einer geringen Selbstsicherheit – Selbstwert und Selbstvertrauen können ebenfalls sinken. Unsicherheit zu überwinden, erweitert die Komfortzone und hilft uns zu wachsen, wodurch Selbstsicherheit und Selbstvertrauen steigen.

Angst
Angst ist ein Grundgefühl, das bei gefährlichen und bedrohlichen Situationen auftritt. Sie muss ernst genommen werden. Wenn Ihr Kind Angst hat, wird es ohnmächtig und handlungsunfähig. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind in der Angst begleiten.

Hier fünf Tipps:
1. Es ist in Ordnung Angst zu haben! Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Ihre eigenen Ängste und wie Sie damit umgegangen sind und heute noch umgehen. Seien Sie ein Vorbild, das gibt Ihrem Kind Mut.
2. Sicherheit als Gegenpol von Angst! Sprechen Sie mit Ihrem Kind aufmerksam über seine Angst. Durch Nähe schaffen Sie eine sichere Umgebung. Ermutigen Sie Ihr Kind sich mit der Angst auseinanderzusetzen. Fragen Sie: „Was steckt hinter deiner Angst? Was brauchst du? Was würde dir helfen?“
3. Seien Sie verständnisvoll! Vermeiden Sie Ihr Kind in emotionalen Notlagen wie Angstzuständen zurückzuweisen. Sätze wie „Du brauchst keine Angst zu haben“ oder „Stell dich nicht so an“ sind kontraproduktiv. Besser wäre „Ich sehe, dass du gerade ängstlich bist…“
4. Lassen Sie sich nicht von der Angst Ihres Kindes anstecken! Begleiten Sie es ruhig und entspannt. Achten Sie darauf, Ihr Kind nicht zu sehr zu behüten. Damit erzeugen Sie unnötige Ängste.
5. Entwickeln Sie Strategien gegen die Angst! Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und probieren Sie einfach aus, was Ihrem Kind gut tut. Versuchen Sie Methoden zu finden, bei denen Ihr Kind das Gefühl von Sicherheit erhält, zum Beispiel mit Mut-Mach-Geschichten oder Sorgenfresser.

Zeigen Sie Ihrem Kind immer, dass Sie für es da sind und unterstützen Sie es bei seinen Handlungen.

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Autorin:
Aline Fink ist Mutter von zwei wunderbaren Kindern, Diplom-Sportwissenschaftlerin, Resilienz- & Persönlichkeitstrainerin, Kinder- & Jugendcoach, Spiel- & Bewegungstrainerin, Expertin für Medienerziehung
www.heldenstarkekinder.de

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